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Der große Dübel-Ratgeber (Fischer)

Im großen Dübel-Ratgeber von fischer finden Sie alle Informationen rund um das Thema Dübel. Angefangen mit einem Überblick über die Dübelarten, erklären wir Ihnen außerdem, wie Sie den richtigen Dübel für Ihr Wandmaterial finden und woran Sie das Material der Wand erkennen.
Einen kleinen Einkaufsberater für den passenden Dübel finden Sie im Dübelfinder, der hier auch verlinkt ist.
Sollten Sie bereits den passenden Dübel gefunden haben, finden Sie hier auch Antworten auf die Frage nach der richtigen Schraube zum Dübel und der passenden Schraubenlänge. Außerdem haben wir Ihnen einige Eckdaten zur Belastbarkeit von Dübeln zusammengetragen.
Mit dem richtigen Dübel und der passenden Schraube ausgerüstet, erklären wir Ihnen in der zweiten Hälfte ausführlich, wie Sie beides sicher befestigen.
Zum Schluss finden Sie hilfreiche Tipps zum Entfernen von Dübeln und Verschließen von Bohrlöchern. Auch interessant: Unser kleiner Exkurs über Dübel in Mietwohnungen.

Dübelarten und Anwendungsgebiete


Kunststoffdübel
Kunststoffdübel sind die ideale und wirtschaftliche Befestigung für leichte und mittelschwere Lasten.

Hohlraumdübel
Die Befestigung an Wänden und Decken aus Plattenbaustoffen und in Hohldecken erfordert spezielle Dübel.

Langschaftdübel
Langschaftdübel aus Kunststoff bieten bei der Befestigung u.a. von Fassaden-, Dachunterkonstruktionen, schweren Hängeschränken, Kabeltrassen, Türen die passende Lösung.

Metalldübel
Metalldübel bieten ein vielseitiges Anwendungsspektrum für unterschiedlichste Untergründe und Anwendungen

Dübelsets
Die fischer Dübel-Sets bieten eine große Vielfalt an unterschiedlichen Dübeln in unterschiedlichen Größen. Die Sets sind der ideale Begleiter für Handwerker und Hobbybastler, denn sie bieten den passenden Dübel für jeden Zweck und jede Wand. Die Auswahl an verschiedenen Sets ist groß. So gibt es beispielsweise Sets, die bereits die passenden Schrauben enthalten.

Flüssigdübel
Flüssigdübel und Reparaturvlies eignen sich für universelle Einsatzgebiete.

Chemische Dübel
Chemische Befestigungen sind die Befestigungslösung, um extreme Lasten in Beton, Porenbeton oder Mauerwerk spreizdruckfrei einzuleiten

Schwerlastdübel
Schwerlastdübel (wie z.B. Stahldübel) sind eine mechanische Verankerungslösung für schwere Lasten in Beton. Verankerungen in ungerissenem und gerissenem Beton, im Innen- und Außenbereich, in hochkorrosiver Atmosphäre oder unter besonderen Anforderungen an den Brand- und Erdbebenschutz erfordern die Verwendung von hochwertigen, speziell für die Anwendungen geprüften und zugelassenen Produkten.

Stahlanker
Stahlbolzen und Stahlanker sind dafür gemacht, um sehr schwere Lasten zu tragen, für die gewöhnliche Dübel zu schwach sind. Auch unter großer Last verformen sich diese nicht.

Dämmstoffdübel
Befestigungselemente zur Fixierung von Dämmplatten. Die unterschiedlichen Baustoffe, Materialien, Dicken, Brandschutz- und Systemanforderungen machen spezielle Dübel für die Montage von Dämmstoffplatten erforderlich.



Aus welchem Material sind meine Wände?

Das Material einer verputzten Wand lässt sich von außen nicht bestimmen, sondern muss anhand des Bohrmehls ermittelt werden. Das Bohrmehl ist der feine Staub, welcher beim Bohren in eine Wand entsteht.
Die üblichen Materialien einer Wand sind:
  • Beton
  • Vollstein
  • Lochstein
  • Porenbeton
  • gedämmte Wände
…und für jede Wand gibt es den richtigen Dübel!
Die meisten Wände bestehen aus Mauerziegeln wie Vollziegeln oder Lochziegeln. Ein zusätzlich weit verbreitetes Material sind Leichtbetonsteine, die auch als Blähton oder Bimsbeton bekannt sind.

Der Begriff Vollstein bezeichnet Mauersteine die in früheren Zeiten ohne Löcher hergestellt wurden. Heutzutage verfügen Mauersteine hingegen häufig über Löcher. Diese verringern das Gewicht und können mit Dämmstoffen gefüllt sein. Alle Mauersteine, deren Grundfläche um bis zu 15 Prozent durchlöchert ist, zählen immer noch zu den Vollsteinen.

Diese Art von Mauersteinen wird für Außenwände und weitere tragende Wände verwendet, weil sie sehr viel Last halten können und außerdem für den Lärmschutz geeignet sind. Unter anderem können Ziegelsteine, Kalksandsteine oder Porenbetonsteine verwendet werden. Wenn Sie die Wand anbohren, finden Sie heraus, welches Material beim Bau Ihrer Wand zum Einsatz kam.

Ziegelsteine (Mauerwerk) ergeben rotes Bohrmehl. Kalksandsteine zeichnen sich durch weißes Bohrmehl aus, das sandig ist. Porenbetonsteine ergeben ein weißes und leicht schmieriges Bohrmehl.
Vielleicht ist Ihre Wand aber auch aus Leichtbeton gefertigt. Wände aus Leichtbeton zeichnen sich dadurch aus, dass sie höchstens eine Dichte von 2000 Kilogramm pro Kubikmeter aufweisen. Diese Art von Wand hat den Vorteil, dass sie Wärme sehr gut dämmen kann, was durch ein Gemisch aus Beton und Gesteinskörnungen mit einer sehr geringen Dichte erreicht wird.
Klassische Betonsteine werden in der Regel nicht im Hausbau verwendet. Dennoch können natürlich Teile der Wand oder die Decke aus Beton bestehen. Dies lässt sich anhand des staubfeinen, hellgrauen Bohrmehls erkennen.

Eine Besonderheit ergibt sich bei Plattenbaustoffen. Diese Baustoffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf eine Konstruktion aus Holz oder Metall gesetzt werden. Die Wände sind meistens Platten aus Gipsfasern und Gipskarton. Auch Spanplatten können verwendet werden.

Die Platten sind meist nicht sehr belastbar und können keine hohen Gewichte tragen. Plattenbaustoffe kommen häufig im Innenausbau vor, wo sie Leitungen verdecken sollen oder dem Brandschutz dienen. Auch in Nasszellen ist diese Art von Wänden oft vorzufinden. Plattenbaustoffe erkennen Sie am weichen Material und am weißen Bohrmehl, das meist am Bohrer haften bleibt. Aber auch ein Klopftest, bei dem die Wand hohl klingt, lässt eine Leichtbauwand mit Plattenbaustoff vermuten.



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