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Herstellung einer Zange

Auf eine Zange muss Verlass sein. Sie soll sicher greifen, den Anwender entlasten, möglichst lange halten und das Werkstück nicht beschädigen. Über Funktionalität, Qualität und Anwenderfreundlichkeit einer Zange, entscheidet neben der Konstruktion vor allem die Fertigung.
Darum setzt GEDORE auf beste Stahlqualitäten, moderne Maschinen und umweltschonende Produktionsverfahren. Im Maschinenpark werden neueste CNC-Maschinen und optimierte automatisierte Produktionsstraßen mit Schleifrobotern genutzt. Trotzdem bleiben das bewährte Schmiedehandwerk und das unersetzliche Wissen der GEDORE Mitarbeiter wesentliche Bestandteile der Produktion. Die aufwändige Herstellung, die mit einem glühend im Gesenk geschmiedeten Rohling beginnt, über Spezialbehandlungen, Feinbearbeitung und ein Finish von Hand führt, schließt mit einer strengen Qualitätskontrolle ab. 
(Autor: GEDORE)


Aufbau und Funktionen

Zangenbacken - 3 Grundformen

Zangenbacken gibt es in drei unterschiedlichen Grundformen: flach, flach-rund und rund. Zangen mit flachen Backen eignen sich zum festen Halten von Werkstücken. Flach-runde Backen, wie sie beispielsweise häufig bei Telefonzangen zu finden sind, haben oft eine eng zulaufende Spitze. Damit sind sie prädestiniert für den Einsatz im mechanischen und elektronischen Bereich. Wer verformen oder Biegen muss, greift hingegen zu Zangenmodellen mit runden Backen, etwa gezahnten Rundzangen.
Die drei Grundformen werden durch weitere Sonderformen ergänzt. Kabelscheren, Crimpzangen oder Abisolierzangen beispielsweise unterstützen den Anwender in spezifizierten Gewerken und sind für bestimmte Arbeiten in Form und Funktion optimiert.

Zangenschneiden - Lage, Form und Funktion

Zangenschneiden unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Lage und Form. Beide Merkmale werden über die DIN ISO 5742 genormt, deren Anforderungen von GEDORE ausnahmslos erfüllt, teilweise sogar übererfüllt, werden.
Zangen mit erhabenen Schneiden sind besonders zum bündigen Abschneiden geeignet. Ebenfalls zum bündigen Abschneiden eignen sich Seitenschneider und Vorschneider. Diese beiden Formen wählt man am besten, wenn der Schneidvorgang häufig wiederholt wird; sie sind deutlich kraftsparender und damit effizienter in der Anwendung. Liegen die Schneiden innen, ist bündiges Abschneiden nicht möglich.
Je nach Funktion und Anwendung, unterscheidet man neben der Lage der Schneiden auch deren Form. Schneiden ohne Fase, sind unter anderem bei Zangen für bündiges Abschneiden von Kunststoffen zu finden. Der benötigte Schneiddruck ist nicht sehr hoch und weiches Material wie Kunststoff wird beim Schneiden nicht versehentlich gequetscht. Im Elektronikbereich verfügen die Schneiden über eine leichte Schneidfase (kleine Facette). Das Schneiden harter Drahtarten bewältigt man am einfachsten mit Schneiden, die über eine Schneidfase (Facette) verfügen. Die Schneidfase verlängert die Standzeit der Schneide und fasst den harten Draht optimal ein.

Die mechanische Verbindung der Zangenschenkel

Das Gelenk einer Zange spielt eine maßgebliche Rolle bei der Kraftübersetzung und bestimmt die mechanische Verbindung der beiden Zangenschenkel oder Zangenteile. Verbreitet sind drei Gelenkarten. Unterschieden wird zwischen einem aufgelegten, eingelegten oder durchgesteckten Gelenk.
Beim aufgelegten Gelenk liegen beide Zangenschenkel aufeinander und sind durch eine Nut fest verbunden.
GEDORE verwendet in der Zangenkonstruktion häufig ein eingelegtes Gelenk. Dieses nimmt die vom Griff übertragene Kraft optimal auf und verteilt sie auf den Zangenkopf. Die Zangenschenkel greifen ineinander.
Von einem durchgesteckten Gelenk ist die Rede, wenn der obere Zangenschenkel sozusagen geschlitzt ist und der zweite Zangenschenkel hindurchgesteckt werden kann. An der Verbindungsstelle ist meist eine Nut zu finden, die zeitgleich als Verstellvorrichtung dient.

Die Griffe der GEDORE Zangen

Die Bezeichnung „TL“ umfasst Zangen mit blau getauchten Griffschutzhülsen. Das Material verbessert die Haptik der Zange und verringert das Risiko, abzurutschen.
 
Zangen, die mit der Artikelbezeichnung „JC“ versehen sind, verfügen über 2-Komponentengriffe. Diese Griffe bieten dem Anwender zusätzlichen Komfort und Sicherheit. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Kunststoff-Komponenten, die lange Lebensdauer und sicheren Halt in der Hand garantieren. Vor dem Zangengelenk ist an jedem der beiden Schenkel des Griffs eine trapezförmige Ausbuchtung, die als Abgleitschutz funktioniert. Die Griffe sind ergonomisch gestaltet, also an die Wölbung der Handinnenseite angepasst. Das erleichtert das Zugreifen und gewährleistet eine optimale Kraftübertragung. Durch die Verlagerung der Greifzone an das Griffende, wird die Kraftübertragung sogar noch vergrößert und damit die Schneidleistung verbessert.

Zangen-Typen

  • Universal- und Wasserpumpenzangen

hre Form sticht ins Auge und sie sind in fast jeder Werkzeugkiste zu finden. Universal- und Wasserpumpenzangen bestechen durch einen Verstellmechanismus, der sie unverzichtbar bei Arbeiten an Rohren und Muttern macht. Wer besonderen Wert auf Bedienkomfort und Funktionalität legt, entscheidet sich für eine Variante, die zusätzlich über eine Feinverstellung per Druckknopf verfügt. Dadurch ist die Zange mit einer Hand arretierbar. 

  • Kombinationszangen

Vielseitig und multifunktional: Das sind Kombinationszangen. Ausgestattet mit erhabenen Schneiden, gezahnten, flachen Backen und eingelegtem Gelenk, sind sie robuste Alleskönner, die im harten Dauereinsatz auch mit hartem Draht spielend zurechtkommen und beim Greifen, Halten und Schneiden eine lange Standzeit besitzen. Für Spezialeinsätze an Rohren oder in engen Bauräumen bietet das GEDORE Zangenprogramm Sonderformen der Kombinationszange an. 

  • Seiten- und Vornschneider

Ihre Hauptaufgabe wird bereits beim Namen klar. Seiten- und Vornschneider sollen vor allem eine Aufgabe sicher und zuverlässig erfüllen: Das Schneiden. Seitenschneider eignen sich zum präzisen Schneiden und Abkneifen von Kabeln, Drähten, Nägeln, Gummi und Kunststoff. Um der unterschiedlichen Beschaffenheit des zu schneidenden Materials gerecht zu werden, gibt es sie in Ausführungen speziell für Kunststoff (ohne Fase), kombiniert als Abisolier-Seitenschneider oder als Hebelseitenschneider mit extra-starkem Doppelgelenk für harten Draht. Auch die Monierzangen gehören zur Kategorie der Seiten- und Vornschneider. 

  • Flach- und Rundzangen

Flachzangen, Rundzangen, Flachrundzangen, Mehrfach- und Telefonzangen sowie Mechanikerzangen. Mit Schneide, ohne Schneide, gerade oder gewinkelt. Backen lang oder kurz. Das Angebot unter den Flach- und Rundzangen ist vielseitig.
Sind die Backen flach und gezahnt, bringt die Zange beim Halten und Biegen den größten Nutzen. Ist hingegen das Greifen wichtiger als das Halten, eignen sich Flach- und Rundzangen mit flach-runden oder runden gezahnten Backen besser.
Am universellsten einsetzbar sind Mehrfachzangen mit gezahnter gerader Schneide und flach-runden Backen. Halten, Schneiden, Abisolieren, Crimpen und Quetschen meistert diese Zangen problemlos.
Im mechanischen Bereich sind Zangen weitaus spezialisierter. Da Arbeiten wie das Halten oder Greifen an schwer zugänglichen Stellen, das Erfassen, Positionieren und Lösen von runden, ovalen oder auch eckigen Gegenständen, den Anwender oft vor besondere Herausforderungen stellen, sind sie gekröpft oder gewinkelt erhältlich.

  • Spezialzangen

Crimpen, Abisolieren, Montieren, Elektronik-Arbeiten.
Mehradrige Kupfer- und Aluminiumkabel, Abschlusshüllen, Kunststoffisolierungen, massive Leiter, Richten, Biegen und Montieren im Elektronikbereich; Materialien und Werkstücke mit außergewöhnlichen Anforderungen an Anwender und Werkzeug.
Das GEDORE Zangensortiment bietet eine Vielzahl an Spezialzangen. Beispielsweise Kabelscheren mit besonderer Schneidengeometrie für Kunststoffummantellungen oder Kuper- und Aluminiumlitzen, selbsteinstellende und selbstöffnende Abisolierzangen, Elektronik-Zangen mit ESD-Funktion (Electro Static Discharge), Crimpzangen für nicht isolierte Kontakte, Montagezangen für Sicherungsringe und viele mehr.








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